Licht einfangen, etwas Einzigartiges festhalten und einen Moment bewahren, den es so nicht mehr geben wird. Dies ist die Aufgabe der ich mich verschreibe. Wenn sich die Blende öffnet und all das Licht unseres Universums einsaugt, denke ich an die winzigen Photonen, wie sie den Sensor berühren, dort ruhend wie eine wundervolle Erinnerung in unserem Bewusstsein. Dann fühle ich mich wie ein Sammler von etwas Magischem.
In unserer, sich stetig verändernden Welt, mit unzählbar neuen Bildern täglich, ist es schwer etwas zu kreieren, das sich von der Menge abhebt, und auch tatsächlich in Erinnerung bleibt. Es ist mir deshalb umso wichtiger, zu verstehen, was und wen ich fotografiere. Denn erst wenn ich die Geschichte kenne, fühle ich mich bereit, sie zu erzählen.